Starker Teamgeist in der Gauliga LK 4
Jahrgangsoffen
Die Hinrunde der Gauliga (LK 4) im Sommer musste aufgrund der hohen Temperaturen abgesagt werden. Zudem gab es aufgrund der großen Anzahl an Mannschaften im ersten Durchgang eine Änderung im Wettkampfmodus: Statt der üblichen fünf durften lediglich vier Turnerinnen pro Gerät an den Start gehen.
Die Mannschaft des PTSV Jahn Freiburg begann ihren Wettkampf am Stufenbarren. Alle Turnerinnen kamen sicher durch ihre Übungen und legten damit einen guten Grundstein. Am Schwebebalken präsentierte sich das Team besonders souverän. Die Turnerinnen zeigten saubere Übungen und tolle Räder. Von Nervosität oder Anspannung war dabei nichts zu spüren. Auch am Boden überzeugten die Turnerinnen mit ausdrucksstarken Küren und zeigten, wie viel Freude Turnen bereiten kann. Lediglich bei der Schwierigkeit der Elemente hatten einige der gegnerischen Mannschaften noch einen kleinen Vorteil. Am abschließenden Sprung zeigten die PTSV-Turnerinnen gute Überschläge und rundeten damit einen gelungenen Wettkampf ab.
Am Ende durfte sich die Mannschaft über einen hervorragenden fünften Platz von insgesamt zwölf Mannschaften freuen. Nur 1,7 Punkte fehlten zum Sprung auf das Podest. Damit gelang dem Team eine tolle Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich war der starke Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, der während des gesamten Wettkampfs deutlich zu spüren war.
Als gemeinsamer Abschluss des erfolgreichen Wettkampftages stand am darauffolgenden Montag noch ein Ausflug auf die Messe auf dem Programm.
Jahrgang 2014 und jünger
Im zweiten Durchgang gingen die jüngsten Kürturnerinnen des PTSV Jahn Freiburg aus dem Jahrgang 2014 und jünger an die Geräte.
Nach einem guten Einturnen an allen Geräten mussten die Mädels leider gleich am ersten Gerät, dem Stufenbarren, einen Rückschlag hinnehmen. Nur eine Turnerin konnte ihre Übung ohne Unterbrechung präsentieren, sodass an diesem Gerät wertvolle Punkte verloren gingen. Auch am Schwebebalken blieb das Pech der Mannschaft treu: Gleich die erste Turnerin verletzte sich und konnte den Wettkampf leider nicht fortsetzen. Dadurch mussten sowohl am Boden als auch am Sprung kurzfristig Ersatzturnerinnen einspringen. Zusätzlich kosteten einige Stürze am Balken weitere Punkte. Dennoch gelang es den Turnerinnen, auch unter diesen schwierigen Umständen solide Wertungen zu erzielen.
Am Boden überzeugten die Mädels mit schönen Übungen und neu erlernten Elementen und sicherten sich einige hohe Wertungen. Auch am Sprung präsentierten alle fünf Turnerinnen tolle Überschläge und konnten noch einmal ihr Können unter Beweis stellen.
Am Ende reichte es angesichts der vielen unglücklichen Zwischenfälle leider nur für den achten Platz. Trotzdem können die noch jungen Turnerinnen stolz auf sich sein. Sie ließen sich trotz aller Rückschläge nicht entmutigen und kämpften bis zum Schluss als Team weiter.
Nun heißt es für alle Turnerinnen noch einmal Vollgas geben, um bei den Gaueinzelwettkämpfen am 21. und 22. November 2026 in Breisach ihr Können unter Beweis zu stellen.

Bericht: Sabine Storz und Lilli Hentschel
